Friday, 10 April 2009

I'm back online

Wow, es ist so viel passiert seit meinem letzten Eintrag, dass es gleich Seitenweise Stoff gaebe fuer den Blog. Aber dies ist ja ein online Medium, und die sollten bekanntermassen kurz gehalten werden. Ich werde euch deshalb vorallem mit Bildern begluecken.

Erst ein paar Tage her aber schon wieder sehr weit weg (zumindest geographisch) ist mein Treck im Sueden des Annapurnas. Die Route fuehrte mich von Phedi ueber Pothana, Ghandruck, Tadapani, Gorepani, Poon Hill, Birethanti nach Nayapul. Das Wetter war ziemlich einfach vorherzusagen, morgens schoen oder leichter Nebel, mittags zogen Wolken auf und abends regnete es. Aber der einzige Punkt wo das Wetter wirklich mitspielen musste und dies auch tat, war auf dem Poon Hill (siehe Fotos). Am Ende der Tour wartete dann ein geraeumiger Bus, um uns wieder heil nach Pokhara zu fahren. Dort gab es dann mit meinem Team eine kleine Tipping-Ceremony, wobei ich ihnen Trinkgeld und ein kleines Geschenk aus der Schweiz uebereichen konnte. Mein Guide blieb mir noch einen Tag erhalten. Mit ihm erkundete ich dann auch noch etwas die Gegend um Pokhara und er war dann auch auf dem Rueckflug nach Kathmandu dabei. Hier mal ein paar Impressionen von der Tour:

Rast beim Aufstieg von Phedi nach Dhampus (+500 Hoehenmeter), v.l.n.r. Randeep (mein Guide), Janet (74!), Maniram (mein Sirdar), der Sirdar von Janet und Libby, Libby (64) und Anil (ihr Guide).

Der erste Zeltplatz in Pothana, hinten rechts das WC-Zelt, wir durften aber das WC eines Teahouse nebenan benutzen.

Das gemeinsame Abendessen, zum Glueck im Trockenen.

Das gewaltige Panorama am naechsten Morgen mit Annapurna Sued (links) und Machapuchre (rechts, engl. Fishtail)

Die Aussicht auf Annapurna Sued waehrend der Wanderung. Davor erste Haeuser von Landruk.

Ein weiterer Rast, v.l.n.r. mein Koch, ein Sherpa oder Traeger, Randeep, noch ein Sherpa, der Koch der Ladies, die Ladung eines Sherpas mit Kuechenmaterial.

Als die Jungs der Equipe dann in einer Mittagspause dieses Spiel hervornahmen, war ich doch ziemlich erstaunt: Eile mit Weile, und sogar die Regeln waren fast die selben.

Von Ghandruk nach Tadapani ging es dann zeitweise durch einen ziemlich Dschungel, Mowgli laesst gruessen.

Zwei meiner fast unermuedlich tragenden Sherpas, auch wenn sie es wohl nicht lesen werden, danke nochmals fuer die tolle Arbeit.

Am Tisch ein paar neue Bekannte, links ein Paerchen aus Daenemark (ich und Namen ;-) und rechts drei Brueder aus Israel (Michael, Alvi und ??)

Morgens um 6 Uhr auf dem Poon Hill, die Aussicht war einfach grossartig!

Zum Beispiel so ...

... oder auch so (Auf Panoramas muesst ihr leider noch warten, die Software will irgendwie nicht, sorry)

Am selben Tag war dann auch der Abstieg angesagt: 1800m runter, unter anderem auf 3500 solcher unregelmaessiger Treppenstufen zwischen Ulleri und Hille. Aber ganz ehrlich, lieber runter als rauf ;-)

Kurz vor dem Ziel musste ich dann doch noch ausprobieren, wie schwer die Ladungen der Sherpas eigentlich sind. Es ging eigentlich, zumindest stehend, aber weit gehen haette ich damit nicht wollen.

Mit diesem schnuckeligen Flugzeug der Yeti Airlines ging es dann zurueck nach Kathmandu, hier war dann aber leider die Sicht nicht so toll wie auf dem Poon Hill.

Damit war mein Abenteuer in Nepal auch schon fast vorbei. Denn nach einer Nacht und einem sehr gemuetlichen Tag in Kathmandu hiess es dann Abschied nehmen und weiterfliegen nach Tokyo. Der Erste Flug, Kathmandu - Hong Kong war mitten in der Nacht, Abflug 23 Uhr und Ankunft 2:50 Uhr (lokal 5:05). Dann hatte ich neun Stunden um mir Hong Kong anzusehen, was ein kurzes aber eindrueckliches und irgendwie auch komisches Erlebnis war. Ersteinmal gab es natuerlich wiedermal einen Kulturschock, raus aus dem ziemlich dreckigen Kathmandu ins fast klinisch saubere Hong Kong (Busse fuer Abfall im Bus liegen lassen: 5000 HK $, ca 1000 CHF). Am Flughafen habe ich dann einen jungen Englaender getroffen, der mir den Tipp gab, "The Peak" zu besichtigen, ein Aussichtspunkt der Stadt. Die Aussicht gibts, fuer euch zumindest, gratis auf dem Bild unten:

Leider mit etwas Dunst/Smog.

So, und nun ist leider Schluss fuer heute, auf die ersten Bilder und News aus Tokyo muesst ihr noch etwas warten, da ich in 10min meinen Freund Seb hier in Shibuya treffen werde. Also, Gruss an alle und vielen Dank fuer alle Kommentare, Emails und Facebook-Eintraege. Bitte verzeiht, wenn ich nicht auf jeden antworte.

1 comment:

  1. Vergiss meinen Kimono nicht! :-)
    Reni

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